Wir „üben“ an einem Wasserfall

Wasserfall_3150-2.jpgEine grosse Eisenbahnbrücke überquert das Schlangentobel. In dieses Tobel wird sich ein gewaltiger Wasserfall stürzen (siehe nebenstehendes Bild) und den Reisenden ein tolles Wasserschauspiel bieten. Wer hat nicht auch schon bei der Fahrt über das Landwasser-Viadukt in die Tiefe geblickt?

Die Frage ist nur: Wie macht man einen realistischen Wasserfall in Spur N? Felix hat sich dem Thema angenommen und intensiv im Internet recherchiert. Neben vielen interessanten Seiten ist er u.A. auf die Seite von Ulrike Strauch aufmerksam geworden. Hier wird – neben vielen weiteren Landschaftsgestaltungen – aufgezeigt, wie so ein Wasserfall mit Fensterfarben (Window Colours) und Viskose-Watte auf einfache Weise gestaltet werden kann. Ich empfehle Euch, die oben genannte Webseite von Uli Strauch sowie deren Videokanal auf YouTube unbedingt zu konsultieren. Viele spannende und interessante Tipps zum Modellbahnbau sind hier zu sehen.

Wasserfall_TestSchnell bastelte Felix mit Drahtgeflecht und etwas Gips einen Felsen auf einem kleinen Brettchen, um damit diese Technik von Ulrike Strauch zu testen. Die Erfahrungen sind überzeugend und wir werden sicher noch in diesem Jahr über den „richtigen“ Wasserfall auf unserer Anlage berichten können.

Das Überlaufbecken des Kraftswerks entsteht

IMG_2165Wer unsere Bilder sorgfältig betrachtet hat, hat sicher die kleine Staumauer beim Schlangentobel entdeckt. Dieses Überlaufbecken wird nun als See ausgestaltet. Dabei kamen zuerst Wasserfarben und anschliessend die erste Schicht des Faller Premium Seewassers zur Anwendung. Wir sind gespannt und freuen uns, wie Marcel diesen See in die Landschaft integrieren wird.

Landschaftsbau – Das Fossihorn mit dem Fossiboden im Bau

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Wirtesonntag im Restaurant Fossiboden – logisch, wenn die Bahn noch nicht fährt und der Klettergarten noch nicht eröffnet ist!

Ein erster grosser Landschaftsteil ist anfangs 2016 in Angriff genommen worden. Die seinerzeit vor vielen Jahren von Silvio erstellte Rossischlucht ist nun dank Felix mit dem Fossihorn und dem Fossiboden verbunden worden. Ebenfalls verbindet die neue Hängebrücke den Fossiboden mit dem Klettersteig (dieser ist allerdings noch nicht erstellt worden!)

Zusätzlich hat Marcel auch die Luftseilbahn von Bahndorf nach dem Fossihorn – kurz BFB – erstellt und in Betrieb genommen. Allerdings fehlt hier aber noch die Befelsung und Begrünung. Ebenfalls ist die Strassenverbindung nach dem Bahnhof Bahndorf noch in Arbeit.

Im weiteren ist natürlich auch die Belastungsprobe für die grosse Eisenbahnbrücke, die über das Schlangentobel führt, erfolgreich durchgeführt worden. Es fehlen allerdings noch die Arbeiten an der Oberleitung – es werden noch Freiwillige gesucht für das Heranführen der Masten…

 

 

Einbau der Weichenantriebe

Weichenantriebe Feather Products

Diese motorischen Antriebe sind rasch und problemlos zu montieren. Es liegt eine ausführliche Bauanleitung bei. Ich rechne mit einer Einbauzeit von max. 15 Minuten pro Antrieb (ohne elektr. Verdrahtung natürlich). Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass der Stelldraht genau in der Mitte der Weiche anzubringen ist und somit von der Weichen-Gleismitte die Stellschwelle bewegt (und nicht links oder rechts, wie beim PECO-Antrieb vorgesehen).

Wichtig: der Motor benötigt Dauerstrom und keine Endabschaltung: am Besten eignet sich ein regelbarer Transformator. Damit hat man die Möglichkeit, die Stellgeschwindigkeit und den Stelldruck zu regeln.

Stromaufnahme: ca 10mA (zum Vergleich: an einem gewöhnlichen Kleinbahn Trafo – aus Altbeständen – betreibe ich mehr als 30 Antriebe).

Da keine Endabschaltung notwendig ist, muss – insbesondere bei der Spur N – für den Stellarm des Motors eine Begrenzung gemacht werden. Hier genügt eine simple Schraube als Anschlag!. Nun kann man als Anschlag aber auch einen Microswitch verwenden, der z.B. die Ausleuchtung des Stellpultes besorgt. (P.S. Electrofrog Weichen sind nicht zu polarisieren; sie sind bereits entsprechend vorverdrahtet!)

Betätigt wir der Motor über einen zweifachen Umschalter (vgl. nachfolgende Skizzen).

Hier eine Skizze zum Motor und dessen Einbau:

Zur Illustration nachfolgendes Bild



Foto U. Simon 7.10.99

So erfolgt die Verdrahtung:

 

Ergänzungen 2016:

Die obige Verarbeitung hat sich bei mir bewährt. Allerdings sind im harten Clubbetrieb gewisse Schwachstellen, v.a. bei den Stellarmen, aufgetreten. Es haben sich dabei die Lötstellen, die den Messingarm mit der Motorenachse verbinden, gelöst. Deshalb hat unser Mitglied Marcel ein neues System entwickelt. Hier die entsprechenden Bilder:

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Erfahrungen mit Peco – Geleisen / Bessere Fahreigenschaften bei DKW

PECO Code 80 / Code 55 Geleise

Von verschiedenen Seiten bin ich angefragt worden, wie wir im Club mit Peco-Produkten zufrieden sind.

Im Club verwenden wir PECO Code 80 / electrofrog – Weichen, also alle mit leitenden Herzstücken. Bei mir zu Hause verwende ich PECO Code 55 / electrofrog Weichen. Die Gleissysteme sind problemlos untereinander kombinierbar.

Verdrahtung der Weichen

Weichen sind problemlos zu verdrahten. In den Packungen sind entsprechende Hinweise vorhanden.

Spezielle Hinweise zu den DKW’s

Bei den PECO-DKW’s handelt es sich eigentlich um die ersten mehr oder weniger massstäblichen DKW’s in der Spur N. In meinem Bahnhof habe ich drei DKW’s hintereinander eingebaut. Anfänglich hatte ich gewisse Probleme, da vor allem KATO- und Arnold-Loks deutlich „abgebremst“ wurden. Ein Nachschleifen/Aufweiten (siehe Bilder) der Radlenker hat dieser Bremswirkung abgeholfen. 

Ich fahre mit Wendezügen mit 10 Wagen sowohl geschoben als gezogen problemlos über die Weichenstrassen. 

Die Verdrahtung ist einfach – wie üblich – man muss sich genau an das Schema halten, das der Packung beiliegt.  

Im N-Bahn Magazin ab Nr. 3/99 (Juli/August/September 1999) des Alba-Verlages ist eine 2-teilige Serie erschienen mit der Thematik „Gleise, Gleise, Gleise…“. Im Artikel wird neben den Arnold- und Minitrix Geleisen auch auf PECO eingegangen und im Besonderen auf die gute Funktionsfähigkeit der DKW hingewiesen. 

Andreas Wandfluh

Anleitung für das Bauen der Stadthäuser

Grundsätzliches

  1. Jeder Bausatz enthält überzählige Teile – das können Fenster, Dächer, Seitenwände etc.
    sein. Damit ist eine individuelle Gestaltung der Häuserfronten möglich.
  2. Andreas bezeichnet in jedem Bausatz die Fronten auf der Rückseite mit einer gelben
    Markierung. Dies bedeutet, dass diese Häuserfronten zu verwenden sind. Damit stellen wir
    sicher, dass unterschiedlichen Fassaden verwendet werden.
  3. Überzählige Bauteile sind auf jeden Fall in der Kartonschachtel zu belassen.

Zusammenbau

Vor Inangriffnahme von Bauarbeiten sind alle Teile des Bausatzes in lauwarmem Wasser mit ganz
wenig Spülmittel zu waschen und sorgfältig zu trocknen. Dadurch erhalten wir einerseits einwandfreie
Klebestellen und andererseits griffigere Flächen für Lackierungen.Wir benutzen 2 Arten von farblichen
Anpassungen, die das Bauvorgehen massgeblich beeinflussen:

  1. mittels Pulverfarben. Sofern „nur eine Alterung“ der Bauteile erreicht werden soll, können wir dies mittels
    Pulverfarben vornehmen. Die Gebäudefronten können fertiggestellt werden (sollten aber
    noch nicht zusammen gesetzt werden) und werden dann mit Pulverfarben behandelt.
    Dabei ist zu berücksichtigen, dass die noch nicht benutzten Klebestellen nicht verdreckt
    werden (sonst auf jeden Fall reinigen). Anschliessend „Fensterglas“, Vorhänge etc.
    montieren und das Gebäude zusammensetzen. Anschliessend allfällige farbliche
    Korrekturen vornehmen.
  2. mittels „normalen Farben aus der Tube, Palette etc.Sollte die Grundfarbe total verändert werden,
    z.B. von Grau in Gelb, dann empfiehlt sich, den Front- Rohling mit den normalen
    Farben zu lackieren und gut trocknen zu lassen (mind. 1 Tag). Dabei ist zu
    berücksichtigen, dass die noch nicht benutzten Klebestellen nicht verdreckt werden (sonst
    auf jeden Fall reinigen). Anschliessend „Fensterglas“, Vorhänge etc. montieren und das
    Gebäude zusammensetzen. Anschliessend allfällige farbliche Korrekturen vornehmen.
    8-ung: Pulverfarben und normale Farben nicht mischen!

Klebstoff

Basis-Informationen

Als Klebstoffe stehen die folgenden Materialien zur Verfügung:

  • Der Faller „Expert Normal“ Leim ist derjenige Klebstoff, mit dem grundsätzlich gearbeitet
    werden soll.
  • Der Faller „Super Expert Schnell“ ist für die Montage von Kleinstteilen zu verwenden.

Verwenden der Klebstoffe

  • Kleinste Mengen genügen – bei Fenstereinsätzen reicht es, auf allen vier Seiten nur
    Klebepunkte anzubringen.
  • Kappe jeweils auf Kanüle aufsetzen.
  • Nach der ersten Benützung sind die Klebstoffe jeweils aufrecht zu lagern (nie horizontal!!).
    Wer einen Leim nach Hause nimmt, muss diesen ebenfalls aufrecht transportieren.
    Der Grund liegt darin, dass bei einer liegenden Flasche die Kanüle verstopft wird. In einzelnen
    Fällen kann diese durch Erhitzen mit einem Feuerzeug wieder durchgängig gemacht werden –
    allerdings zersetzt sich durch die Erwärmung der Klebstoff in der Flasche und ist rascher
    unbrauchbar.

Damit die Kanüle auch bei der Arbeit nicht verstopft, ist wie folgt vorzugehen:

  • Flasche hochstellen
  • Flasche leicht zusammendrücken und halten, bis Leim aus der Kanüle austritt
  • Druck auf Flasche lösen – dadurch wird der in der Kanüle verbleibende
    Klebstoff in die Flasche zurückgesogen
  • Überflüssigen Leim von der Kanüle reinigen
  • Kappe auf Kanüle aufsetzen
  • Mit diesem Vorgehen wird sichergestellt, dass diese Klebstoffe fast unbegrenzt haltbar
    bleiben.

Viel Spass Andreas 23.11.2009