Autozug-Verladerampe entsteht

Schon anlässlich der Konzeption unserer Anlage wurde darüber diskutiert, irgendwo eine Verladestation für einen Autozug zu bauen. Andreas konkretisierte die Idee für unseren Bahnhof Wildikon. Die Idee war es, 2 Züge von der Verladestelle zum Schattenbahnhof pendeln zu lassen. Wir stellten aber rasch fest, dass durch die pendelnden Züge der regelmässige Fahrbetrieb zu stark gestört wurde. Deshalb entschieden wir uns, im schon bereits verdeckten Schattenbahnhof ein separates Gleis für diese Pendelzüge einzubauen. Sprengmeister Marcel übernahm die Arbeiten und innert kürzester Zeit wurde ein neuer Tunnel gebaut und das Pendelgleis verlegt und angeschlossen. Hier zur Verdeutlichung der Tunneleingang vor resp. nach Umbau.

Tunnelportal vor dem Umbau

 

Tunnelportale nach dem Umbau

Nun galt es, die eigentliche Verladerampe zu konzipieren. Verschiedene Diskussionen mit unseren Mitgliedern – es wurde sogar mal der Verzicht auf die Laderampe in Erwägung gezogen – führten dann zum definitiven Plan, wie die Verladerampe ausgestaltet wird. Mit Hilfe von Polystyrolstreifen wurde ein Rahmen gebaut, der der Höhe des Auffahrwagens entspricht. Dieser Rahmen wurde dann in mehreren Gängen mit ganz flüssigem Gips ausgegossen – Marcel hat hier schon ausgiebig Erfahrung gemacht und hat mir diesen Teil der Arbeit abgenommen.

Nach dem Austrocknen des Gipses wurde dieser dunkelgrau eingefärbt. Für die Teerung griff ich wiederum auf einen Trick von Marcel zurück. Die ganze Fläche der Rampe wurde mit doppelseitigem Teppich-Haftklebe-Band belegt. Anschliessend wurde aus gaaaanz dünnem Polysytrolstreifen die Strassenmarkierungen geschnitten und bereit gelegt. Nun wurde vorsichtig das Schutzband beim Teppich-Haftklebe-Band gelöst und die Strassenmarkierungen auf das nun freiliegende Haftband gelegt. Anschliessend wurde die Fläche mit Chinchilla-Sand bestreut und von Hand auf das Haftband eingerieben. Mit dem Staubsauger wurde der überschüssige Sand entfernt. Damit hatte ich eine saubere und doch unregelmässige Strassenoberfläche erreicht und ebenfalls klare Strassenmarkierungen erzielt. Die nachfolgenden Bilder zeigen den Aufbau. Wer sich fragt, warum innerhalb des Rahmens Styropor-Flächen zu sehen sind, bekommt hier eine einfache Antwort: diese Styropor-Teile dienen nur dazu, den Gipsverbrauch einzuschränken.

Das sind die „Rohgeleise“ des Autoverlades

Rahmen und Styroporstücke, damit nicht zuviel Gips verwendet werden muss.

Hier nun ein Video, wie Marcel diesen Teil mit Gips ausgegossen hat:

und schlussendlich das vorläufige Resultat. Die noch sichtbaren Streifen des Klebebandes werden zu gegebener Zeit noch überarbeitet.

Die ersten Autos wollen schon auf den Auffahrtswagen fahren…

19.3.2018 / AW