09.04.2019 – Ein Golfplatz entsteht

Schon in unserem Bericht vom 08.12.2018 ist ein Hinweis zu finden, dass auf unserer Anlage auch ein Loch einer Golfplatzanlage entsteht.

Hier nun die Informationen zum Bau dieses Landschaftsteils

Ausgangslage

Unsere Modellbahnanlage wird – wie schon früher ausgeführt – durch einen „Scenic Divider“ zweigeteilt. Wir wollten am Ende des „Scenic Dividers“ nicht einfach ein Brett haben, sondern einen einigermassen vernünftigen Geländeabschluss erstellen. Dabei war schnell entschieden, dass ein Zug von der vorderen Seite durch einen Tunnel auf die hintere Seite fahren soll. Somit kamen wir zu einem Geländeteil, für das wir im ersten Moment noch keine Idee hatten, wie dieser zu gestalten sei. Während wir alle an anderen Ecken und Enden unserer Anlage arbeiteten, kam in einem ruhigen Moment Andreas auf die Idee, auf diesem Teil ein Loch eines Golfplatzes abzubilden. Wir haben bisher noch keine Anlage mit einem Golfplatz gesehen und so war dann der Entscheid rasch gefällt, diese Idee zu realisieren. Allerings hatten wir somit erst die Idee, aber noch gar keine Vorstellungen und so baute Andreas nach dem „try and error“ System, ohne Pläne etc. diese Golfanlage. Etwas Kopfzerbrechen machte uns die Tatsache, dass es zwar Preiser-Golffiguren gibt, diese aber sowohl im Handel als auch beim Hersteller offenbar ausverkauft sind. Aber auch da hatten wir Glück! Auf eBay konnten wir einen Satz Figuren ersteigern und können dann den fertigen Platz auch bevölkern. Vielleicht finden wir noch ein zweites Set.

Ausdehnung und Lage des Golfplatzes am Ende des „Scenic Dividers“

Noch ein Gedanke zur Ausgangslage: Das Schöne am Modellbau (und das haben wir auch schon an anderen Stellen wiederholt) ist, dass man eigentlich keine Fehler machen kann. Und wenn doch etwas passiert, kann man es problemlos neu erstellen oder fehlerhafte Bereiche kaschieren. Somit kann man nur gewinnen…!

Informationen zum Golfplatz

Das vorliegende Loch ist Teil eines Gebirgs-Golfplatzes, d.h. hügelig, wenig lange Fairways, dafür einige Hindernisse, die das Golfspiel anspruchsvoll machen. Vom Herrenabschlag ist das Green nicht zu sehen. Deshalb wird hier noch eine Navigationshilfe (eine rot/weisse Stange) eingebaut werden, aber erst, wenn die Ausgestaltung abgeschlossen ist. Die Damen haben es einfacher; von ihrem Abschlag aus können Sie das Ziel oder das Green, wenn auch leicht verdeckt, sehen. Ein enges Fairway, 2 Bunker und Bäume erschweren zudem das Spiel.

Dieses Golfloch ist linkerhand begrenzt durch die Bahnlinie und hinter dem Loch ist der sich im Bau befindliche Bereich der Autoverladestation. Diese bahn- und autotechnischen Anlagen müssen natürlich von allfälligen Fehlschlägen der Golfspieler (wer macht das schon….) geschützt werden. Dies erfolgt, wie beim Vorbild, durch einen überhohen und ganz engmaschigen Drahtzaun.

Baubeschrieb

Zuerst wurde also das Rohgelände mit Gips gestaltet. Aus einer Styroporplatte wurde der Bereich des Greens ausgeschnitten und waagrecht (die Spieler werden es verdanken, dass das Green nicht auch noch coupiert ist) auf das Gelände aufgeklebt resp. mit Gips eingebettet. Ebenfalls wurde bereits der Bunker hinter dem Green grob vorgeformt. Anschliessend wurde der ganze Greenbereich mit Teppichklebeband überklebt, die Schutzfolie oben aber noch nicht entfernt.

Green und Bunker in Arbeit

Nun konnte der Erbauer an die Grobgestaltung gehen. Zuerst wurde der Gips mit grüner Farbe grundiert. Vor dem Green wurde in „gefährlicher“ Distanz ein kleiner, flacher Sandbunker gesetzt. Hinter dem Green wiederum wurde ein grösserer und tieferer Bunker gebaut, so dass die Golfspieler sehr genau spielen müssen, um das Green zu treffen. Auf dem nachfolgenden Bild ist ersichtlich, wie mit Streumaterial und Sand gearbeitet worden ist und dass das eigentliche Green immer noch mit der Klebefolie des doppelseitigen Teppich-Klebebandes abgedeckt ist.

Die erste Sandschicht ist im Bunker bereits aufgetragen worden

Auch der Bunker vor dem Green ist gestaltet und eingesandet worden

Auch der kleinere Bunker ist bereits mit dem ersten „Guss“ eingesandet worden. Hier ist aber noch eine Nachbearbeitung notwendig.

Nun ging es daran, das Green fertig zu stellen. Es war klar, dass die Methode „Strassenbau“ hier ideale Dienste leisten würde, d.h. nach dem Entfernen des Klebebandes wurde der ganz feine Chinchilla-Sand auf die Klebeflächen gestreut und kräftig eingerieben. Das hält bombenfest ist aber farblich grau und entspricht somit nicht einem Grün-Rasen!. Deshalb wurde der Chinchilla-Sand vorher mit grüner Volltonfarbe eingefärbt. Aber irgendwie war das Resultat dann ein Schock. Müssen wir nun das ganze Green wieder aus dem Gips rauslösen und neu machen? Nein – natürlich nicht. Auf einem Teststück (auf einem kleinen Sperrholz-Teil mit aufgeklebtem Teppichband das katastrophale Grüngemisch eingerieben und dann mit verschiedenen Wasserfarben übermalt und kontrolliert, welche Resultate sich ergeben). Nachdem wir mit dem Test zufrieden waren, erfolgte die Umfärbung direkt auf dem Golfplatz und wir waren erfreut über das Resultat.

Nachfolgend ein Vergleich:

VORHER (Uäääh, was ist denn das für eine Farbe….?)

NACHHER

Auch die beiden Abschläge wurden bereits erstellt. Als Abschlagefläche dienten kleine Sperrholzresten, die ebenfalls begrünt worden sind. Die Abschlagsmarken sind Stecknadelköpfe. Allerdings sind diese für die Spur N immer noch etwas zu gross. Wenn wir nicht kleinere Nadeln finden, werden wir einen Weg finden müssen, um diese selbst herzustellen. Wir sind zuversichtlich, dass bis zur Einweihung des Platzes dieses „Problem“ gelöst sein wird.

Allfällige Golfspieler werden die Aufstellung der Abschlagsmarkierungen bemängeln. Logisch – es sind jetzt ja nur Stellproben und die definitiven Markierungen werden noch gesetzt!!

Nach all diesen Arbeiten gab es einen Marschhalt! Nun musste daran gedacht werden, wie die oben im Bericht erwähnten Schutzgitter gebaut werden. Unser Mitglied Marcel hatte schon vor einiger Zeit ein kleines Punktschweissgerät für unsere Arbeiten adaptiert. Nachdem er mit diesem Gerät in der Vergangenheit erfolgreich Zäune, Lawinenschutzgitter, Hochspannungsmasten (!) etc. erstellt hat, drängte es sich auf, auch für diese Schutzgitter mit der Punktschweissanlage zu arbeiten. Marcel instruierte kurz Louis und Andreas und los ging die Geschichte. Wir werden in einem zukünftigen Beitrag detailliert aufzeigen, wie wir mit dieser Methode rasch jegliche Art von Zäunen, Abschrankungen etc. erstellen.

Zuvor mussten aber die Oberleitungsmasten gesetzt werden, da nach dem Aufstellen der Zäune diese Masten nicht mehr eingebaut werden können. Wir haben an anderer Stelle beschrieben, warum wir nur Masten (also keine Drahtverbindungen von Mast zu Mast) aufstellen werden.

Die nachfolgenden Bilder zeigen bereits die Sicherheits-Drahtzäune, die nach obigem Verfahren hergestellt worden sind. Dahinter sind auch die Oberleitungsmasten erkennbar.

…und bereits ist auch das zweite Schutzgitter erstellt und platziert worden

So, wir melden uns wieder, wenn wir dann nach der endgültigen Ausgestaltung den Golfplatz dem Spielbetrieb übergeben können… 🙂

03.02.2019 – Auflösung: Was ist das?

Die Auflösung unserer Frage von letzter Woche ist ganz einfach:

Felix hat sich bereit erklärt, den Bahnhof Wildikon mit einem Schotterbett zu versehen. Dieser Bahnhof weist aber relativ viele Weichen auf. Damit der Schotter die Teile, die gelenkig bleiben müssen, nicht verklebt, hat er eine Schotterlehre gebaut, die über das Herzstück und die beweglichen Teile gelegt werden kann. Damit kann nun sehr sorgfältig geschottert werden. Man beachte aber auch die clevere Lehre! Im Bild ist sie für Linksweichen gebaut; wenn man die Lehre umdreht, kann sie für Rechtsweichen verwendet werden. Diese Lehren müssen natürlich für die verschiedenen Weichentypen (lange, mittlere, kurze) separat gebaut werden.

Hier nun das Bild der Schotterlehre:

16.12.2018 – Ein Loch in der Anlage…!

Es gibt Situationen, bei denen man manchmal über den eigenen Schatten springen muss! Bei einem „historischen Modul“, d.h. einem Geländeteil, das wir von einer früheren Anlage in die aktuelle Anlage eingebaut haben, hatten wir Probleme, die Gleise in diesem Modulteil sauber zu halten. Heute – am dritten Advent – haben wir diesem Mangel abgeholfen und einen Schnitt in die Rückseite des Moduls gemacht.

Nun können wir prima die Geleise reinigen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir das „Loch“ noch etwas kaschieren – wir haben im Moment noch nicht ganz die zündende Idee, ob wir hier einen Galerien-Blick bauen sollen oder ob wir ein Fenster erstellen.

Hier aber mal das Bild, wie das Loch geschnitten worden ist.

08.12.2018 – Das neue Modul findet seinen definitiven Platz

Felix hatte Ende 2017 prognostiziert, dass das Modul beim Dorf Wildikon bis Ende Jahr 2018 fertig werden sollte. Er hat recht behalten und heute, am 8. Dezember 2018, haben wir das Modul in die Anlage eingebaut und natürlich auch sofort dokumentiert.

Einige Betrachter mögen vielleicht „bemängeln“, dass ein Modulübergang nicht ganz passt. Das ist korrekt, weil sich auch das Holz verziehen kann. Aber: wenn wir sicher sind, dass wir das Modul nicht mehr ausbauen müssen, dann werden wir die Übergänge alle überarbeiten – und ich garantiere Ihnen, dass keine Verbindungen mehr ersichtlich sind.

So, und nun ist es Zeit, die Bilder zu betrachten:

Das sind die beiden Erbauer, die Brüder Felix (links) und Louis

Mike hat ganz zu Beginn ebenfalls an diesem Modul mitgearbeitet. Heute hat er uns wieder einmal besucht und wir haben ihn natürlich fotografisch festgehalten.

Mike ist nicht etwa in Italien in den Ferien – wir haben ihn nur vor unserem Modellbahn-Hintergrund aufgenommen 
 Mit den vereinten Kräften von Felix, Louis, Mike und Andreas ist das Modul in die Anlage eingefügt worden.

Nach dem Einbau des Moduls ergeben sich völlig neue Perspektiven, um Bilder zu machen. Hier ein Beispiel:

Familie Säuberlis Garage müsste wieder mal aufgeräumt werden…
Aus dieser Perspektive ist der Scenic Divider ersichtlich

Der obige Scenic Divider hilft uns, den nördlichen Anlageteil vom südlichen optisch zu trennen. Damit der Übergang nicht allzu „drastisch“ wirkt, baut Andreas darum herum einen Gebirgs-Golfplatz. Leider wird dieser aber nicht bis Ende 2018 fertig – das Wetter ist zu feucht und für das Anpflanzen des Greens müssen wir das Frühjahr abwarten. Gespielt kann voraussichtlich ab Sommer werden…. 😉

Ein Motiv, das nur ganz selten auf Anlagen zu sehen ist. Darum ist es auch ganz schwierig, Golfspieler in Spur N zu erwerben. Im Moment ist das Set nicht lieferbar.

Wenn einer unserer interessierten Leser per Zufall ein solches Figurenset haben sollte und dieses entbehren könnte, wären wir dankbare Abnehmer – selbstverständlich gegen Bezahlung. Hier das von uns gesuchte Set:

Das Kontaktformular finden Sie hier

25.11.2018 – Ein Modul entsteht…


Wir dokumentieren hier, wie ein Modul entsteht, das in unsere Anlage eingebaut werden wird. Heute (Nov. 2018) ist das Modul noch nicht ganz fertig – während über einem Jahr haben Felix und Louis intensiv an diesem Teil der Anlage gebaut. Zu Beginn war auch noch Mike mit dabei; aus diversen Gründen war es ihm leider nicht möglich, regelmässig an den Clubabenden teilzunehmen.

Das sind die beiden Erbauer des Moduls, die Brüder Louis (links) und Felix. Von Mike habe ich im Moment kein Bild – suche noch in meinem Archiv, schliesslich hat Mike am Hügel mit der Kirche gearbeitet.

Am Anfang war ein Loch…

Mit verschiedenen Bildern haben wir auf unserer Webseite den Bau des Bahnhofs und des Dorfes Wildikon dokumentiert und auch die grosse Eisenbahnbrücke über die Schlucht sowie das Bergmassiv mit der Luftseilbahn gezeigt. Ebenfalls finden sich Bilder über die grosse Burgruine, die den Abschluss einer Seite unserer Anlage bildet (nicht ganz… aber darüber mehr in einem anderen Bericht). Somit hatten wir ein „Loch“ zwischen dem Dorf Wildikon und der Burgruine. Dieses Loch wird das neue Modul schliessen.

Wir könnten jetzt hunderte von Bildern zeigen, wie die einzelnen Bauschritte erfolgten. Aber der geneigte Leser wird sicher in der Lage sein, auch einzelne Ideen von den Bildern zu übernehmen.

Anhand des nachfolgenden Bildes ist die Bauweise ersichtlich. Auf der linken Seite steigt das Gelände an, das mit dem bereits eingebauten Burgteil verbunden werden wird. Der See ist eine rechteckige See-Folie von Faller, die auf eine Styropor-Platte gelegt worden ist. Die Seeform wurde ebenfalls mit einer weiteren Styroporplatte erstellt. Daneben ist bereits eine erste Stellprobe für den Kirchhügel zu sehen sowie der Abschluss des Dorfes Wildikon. Wegen der noch nicht vorhandenen Geländeausgestaltung wurde spasseshalber diese Siedlung als „Konkurshügel“ bezeichnet.

Hier sieht man bereits, wie sich die Erbauer die Strassenführung vorstellen; zudem ist bereits eine erste rudimentäre Geländegestaltung mit Fliegengitter erstellt worden. Die Kirche steht aber noch am falschen Platz.


Immer wieder werden Stellproben gemacht; auf den nachfolgenden zwei Bildern sieht man deutlich, wie der Übergang zum hinteren Teil mit der Burgruine zusammen passen muss.

Links im Bild sieht man eine Art „Schlange“ – diese Schlange hat eine besondere Bedeutung: hier wird eine Rodelbahn dargestellt. Es ist ja unser Ziel, möglichst viele Details einzubauen, die sonst nicht unbedingt auf Modellbahnanlagen zu sehen sind.

An kleine und kleinste Details muss man denken… z.B. hier der Bau einer kleinen Brücke über einen Bach, der in den See fliesst.


Und wie macht man nun „richtiges“ Wasser? Louis und Felix tüftelten lange mit verschiedensten Materialien. Am Schluss gab es eine ganz einfache Lösung: Heissleim wird mit der Leimpistole aufgetragen…

 

Eine Gesamtübersicht des Bachs und eine Ausschnittvergrösserung!

Beim folgenden Bild (Ausschnittvergrösserung) stellt man erst fest, dass die Spur N Figuren im Handel ohne Gesicht verkauft werden. Kunststück: sind sie im Massstab 1:160 nur ca. 11-12mm hoch!

Gebadet wird fleissig im kleinen See

Der Bauer lässt seine Kühe nicht unbeaufsichtigt weiden. Deshalb musste natürlich auch ein elektrischer Weidezaun aufgestellt werden. Eine „Nifeli-Arbeit“ für Felix.


Wie gross ist wohl der Brunnen? Hier ein Vergleich mit einem 5 Räppler!

Und noch ein weiteres Detail: die kleinen Figuren sind teilweise sehr schwierig auf dem Gelände anzuleimen. Felix hilft sich hier mit einer kleinen Spirale, die er aus Eisendraht gedreht hat. Damit können die Figuren gerade aufgerichtet und angeleimt werden.

Nun noch zu einigen Bildern vom Konkurshügel, dem Bauernhof und natürlich der Kirche. Louis ist ein Meister der Detaillierung!

Auch bei der Kirche sind viele Details vorhanden. Es fehlen nur die Grabinschriften (im Massstab 1:160)

Ein Brunnen darf natürlich nicht auf dem Friedhof fehlen. Bei dieser Konstruktion haben wir ein Kamin aus der Restenkiste verwendet…

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist IMG_20180607_201808-2-1024x768.jpg

Natürlich herrscht auch schon viel Verkehr auf der Hauptstrasse. Ein Wohnwagenfahrer, der die Strasse nicht kennt und deshalb ganz langsam fährt, nervt den Sportwagenfahrer, der wiederum zu einem gefährlichen Überholmanöver ansetzt. Hat er den Gegenverkehr nicht gesehen??

Man beachte im übrigen auch die seitlichen Strassenmarkierungspfähle…

…und so werden sie gemacht

Eine fast vollständige Übersicht des praktisch fertigen Moduls (aber wann wird ein Modul eigentlich fertig?)

16.05.2018 – Details, Details, Details…

Seit ca. Ende 2017 arbeiten Felix, Louis und Mike an einem Modul-Teil unserer Anlage, das dann schlussendlich zum Abschluss der sich aktuell im Bau befindlichen „Nordseite“ führen wird. An dieser „Nordseite“ arbeiteten resp. arbeiten aber auch Marcel und Andreas. Wir hoffen, bis Ende 2018 diesen Teil abschliessen zu können. Ohne viele Worte hier einige Details aus dieser Bauphase:

Gesamtübersicht über das einzubauende Teil   

Die ersten Hausbesitzer geniessen den Garten

Im Steinbruch wird schon hart gearbeitet

 

19.03.2018 – Autozug-Verladerampe entsteht

Schon anlässlich der Konzeption unserer Anlage wurde darüber diskutiert, irgendwo eine Verladestation für einen Autozug zu bauen. Andreas konkretisierte die Idee für unseren Bahnhof Wildikon. Die Idee war es, 2 Züge von der Verladestelle zum Schattenbahnhof pendeln zu lassen. Wir stellten aber rasch fest, dass durch die pendelnden Züge der regelmässige Fahrbetrieb zu stark gestört wurde. Deshalb entschieden wir uns, im schon bereits verdeckten Schattenbahnhof ein separates Gleis für diese Pendelzüge einzubauen. Sprengmeister Marcel übernahm die Arbeiten und innert kürzester Zeit wurde ein neuer Tunnel gebaut und das Pendelgleis verlegt und angeschlossen. Hier zur Verdeutlichung der Tunneleingang vor resp. nach Umbau.

Tunnelportal vor dem Umbau

 

Tunnelportale nach dem Umbau

Nun galt es, die eigentliche Verladerampe zu konzipieren. Verschiedene Diskussionen mit unseren Mitgliedern – es wurde sogar mal der Verzicht auf die Laderampe in Erwägung gezogen – führten dann zum definitiven Plan, wie die Verladerampe ausgestaltet wird. Mit Hilfe von Polystyrolstreifen wurde ein Rahmen gebaut, der der Höhe des Auffahrwagens entspricht. Dieser Rahmen wurde dann in mehreren Gängen mit ganz flüssigem Gips ausgegossen – Marcel hat hier schon ausgiebig Erfahrung gemacht und hat mir diesen Teil der Arbeit abgenommen.

Nach dem Austrocknen des Gipses wurde dieser dunkelgrau eingefärbt. Für die Teerung griff ich wiederum auf einen Trick von Marcel zurück. Die ganze Fläche der Rampe wurde mit doppelseitigem Teppich-Haftklebe-Band belegt. Anschliessend wurde aus gaaaanz dünnem Polysytrolstreifen die Strassenmarkierungen geschnitten und bereit gelegt. Nun wurde vorsichtig das Schutzband beim Teppich-Haftklebe-Band gelöst und die Strassenmarkierungen auf das nun freiliegende Haftband gelegt. Anschliessend wurde die Fläche mit Chinchilla-Sand bestreut und von Hand auf das Haftband eingerieben. Mit dem Staubsauger wurde der überschüssige Sand entfernt. Damit hatte ich eine saubere und doch unregelmässige Strassenoberfläche erreicht und ebenfalls klare Strassenmarkierungen erzielt. Die nachfolgenden Bilder zeigen den Aufbau. Wer sich fragt, warum innerhalb des Rahmens Styropor-Flächen zu sehen sind, bekommt hier eine einfache Antwort: diese Styropor-Teile dienen nur dazu, den Gipsverbrauch einzuschränken.

Das sind die „Rohgeleise“ des Autoverlades

Rahmen und Styroporstücke, damit nicht zuviel Gips verwendet werden muss.

Hier nun ein Video, wie Marcel diesen Teil mit Gips ausgegossen hat:

und schlussendlich das vorläufige Resultat. Die noch sichtbaren Streifen des Klebebandes werden zu gegebener Zeit noch überarbeitet.

Die ersten Autos wollen schon auf den Auffahrtswagen fahren…

19.3.2018 / AW

27.01.2018 – 3D – Drucker in Betrieb genommen

Heute Samstag, 27. Januar 2018, haben Marcel, Felix und Mike den 3D-Drucker erstmals in Betrieb genommen und sehr erfolgreich einen Testdruck gemacht! Wir sind gespannt, was wir nun alles mit diesem Gerät realisieren können.

Im folgenden kleinen Video zeigt sich unser Präsi ganz begeistert von dem neuen Gerät.

02.06.2017 – Im Stillen wird ruhig gearbeitet…

Wir arbeiten derzeit an diversen „Baustellen“ an der Landschaft – das Fahren kommt etwas zu kurz. Aber die Wintersaison beginnt ja bereits in 5 Monaten und dann wird es uns natürlich doppelt freuen, wenn wir mit den Zügen durch weitere Landschaftsteile fahren können.

Hier einige Impressionen unserer Bautätigkeit vom Januar bis Mai 2017:

Das Oberländer Dorf gedeiht prächtig

Ein stimmiges Dorfbild

Detailansicht

Die Flächenausdehnung des Dorfes

Interessante Perspektive – die Tiefenwirkung ist toll.

Der Ausflugsverkehr auf das Fossihorn nimmt stetig zu. Wie ist wohl der Flachländer mit seinem Wohnwagen die enge Strasse zur Seilbahnstation heruntergefahren?

Details, Details, Details

Natürlich werden auch eigene Reben angepflanzt. Ein Château Migraine!

Im Rebäuschen wird es sicher zukünftig hoch und her gehen…

Wer war schneller beim Feld? Die durchgebrannten Pferde oder der Bauer?

08.01.2017 – Lawinen-Verbauung in Arbeit

Auch eine grosse Anlage muss viele Details aufweisen, um realistisch das Vorbild – trotz aller notwendigen Kompromisse – abzubilden.

Marcel nahm sich dem Thema „Sicherheit der Bahnlinie“ an und erstellte eine Lawinengalerie mit Steinschlagnetz.

Hier einige Bilder aus dieser Bauphase (5.1.2017 und 12.01.2017)

Fast nicht zu sehen, oben Mitte das Testexemplar der Lawinenverbauung

Nach diesem Testmuster begann Marcel mit der Serienproduktion!

Bereit zur Montage nach der Serienproduktion

…und hier nun die fertige Lawinenverbauung, noch ohne Steinsclagnetze.

Nun musste natürlich auch noch das Steinschlagnetz her. Marcel bediente sich auch hier eines kleinen Punktschweissgerätes und zauberte innert kürzester Zeit die Schutzverbauung. Lassen Sie sich durch diese Bilder und das kurze Video inspirieren:

Hier ist bereits ein Teil des Schutzzaunes erstellt. Man beachte den Durchgang für Gleitschirmflieger…

Hier ein Detail, wie der Zaun gemacht worden ist:

Die Frage „wie hat er dies gemacht“, wird in nachfolgendem, kurzen Video erklärt:

17.06.2016 – Das Überlaufbecken des Kraftswerks entsteht

IMG_2165Wer unsere Bilder sorgfältig betrachtet hat, hat sicher die kleine Staumauer beim Schlangentobel entdeckt. Dieses Überlaufbecken wird nun als See ausgestaltet. Dabei kamen zuerst Wasserfarben und anschliessend die erste Schicht des Faller Premium Seewassers zur Anwendung. Wir sind gespannt und freuen uns, wie Marcel diesen See in die Landschaft integrieren wird.

08.06.2016 – Landschaftsbau – Das Fossihorn mit dem Fossiboden im Bau

IMG_3143-Bearbeitet

Wirtesonntag im Restaurant Fossiboden – logisch, wenn die Bahn noch nicht fährt und der Klettergarten noch nicht eröffnet ist!

Ein erster grosser Landschaftsteil ist anfangs 2016 in Angriff genommen worden. Die seinerzeit vor vielen Jahren von Silvio erstellte Rossischlucht ist nun dank Felix mit dem Fossihorn und dem Fossiboden verbunden worden. Ebenfalls verbindet die neue Hängebrücke den Fossiboden mit dem Klettersteig (dieser ist allerdings noch nicht erstellt worden!)

Zusätzlich hat Marcel auch die Luftseilbahn von Bahndorf nach dem Fossihorn – kurz BFB – erstellt und in Betrieb genommen. Allerdings fehlt hier aber noch die Befelsung und Begrünung. Ebenfalls ist die Strassenverbindung nach dem Bahnhof Bahndorf noch in Arbeit.

Im weiteren ist natürlich auch die Belastungsprobe für die grosse Eisenbahnbrücke, die über das Schlangentobel führt, erfolgreich durchgeführt worden. Es fehlen allerdings noch die Arbeiten an der Oberleitung – es werden noch Freiwillige gesucht für das Heranführen der Masten…