Ein Modul entsteht…


Wir dokumentieren hier, wie ein Modul entsteht, das in unsere Anlage eingebaut werden wird. Heute (Nov. 2018) ist das Modul noch nicht ganz fertig – während über einem Jahr haben Felix und Louis intensiv an diesem Teil der Anlage gebaut. Zu Beginn war auch noch Mike mit dabei; aus diversen Gründen war es ihm leider nicht möglich, regelmässig an den Clubabenden teilzunehmen.

Das sind die beiden Erbauer des Moduls, die Brüder Louis (links) und Felix. Von Mike habe ich im Moment kein Bild – suche noch in meinem Archiv, schliesslich hat Mike am Hügel mit der Kirche gearbeitet.

Am Anfang war ein Loch…

Mit verschiedenen Bildern haben wir auf unserer Webseite den Bau des Bahnhofs und des Dorfes Wildikon dokumentiert und auch die grosse Eisenbahnbrücke über die Schlucht sowie das Bergmassiv mit der Luftseilbahn gezeigt. Ebenfalls finden sich Bilder über die grosse Burgruine, die den Abschluss einer Seite unserer Anlage bildet (nicht ganz… aber darüber mehr in einem anderen Bericht). Somit hatten wir ein „Loch“ zwischen dem Dorf Wildikon und der Burgruine. Dieses Loch wird das neue Modul schliessen.

Wir könnten jetzt hunderte von Bildern zeigen, wie die einzelnen Bauschritte erfolgten. Aber der geneigte Leser wird sicher in der Lage sein, auch einzelne Ideen von den Bildern zu übernehmen.

Anhand des nachfolgenden Bildes ist die Bauweise ersichtlich. Auf der linken Seite steigt das Gelände an, das mit dem bereits eingebauten Burgteil verbunden werden wird. Der See ist eine rechteckige See-Folie von Faller, die auf eine Styropor-Platte gelegt worden ist. Die Seeform wurde ebenfalls mit einer weiteren Styroporplatte erstellt. Daneben ist bereits eine erste Stellprobe für den Kirchhügel zu sehen sowie der Abschluss des Dorfes Wildikon. Wegen der noch nicht vorhandenen Geländeausgestaltung wurde spasseshalber diese Siedlung als „Konkurshügel“ bezeichnet.

Hier sieht man bereits, wie sich die Erbauer die Strassenführung vorstellen; zudem ist bereits eine erste rudimentäre Geländegestaltung mit Fliegengitter erstellt worden. Die Kirche steht aber noch am falschen Platz.


Immer wieder werden Stellproben gemacht; auf den nachfolgenden zwei Bildern sieht man deutlich, wie der Übergang zum hinteren Teil mit der Burgruine zusammen passen muss.

Links im Bild sieht man eine Art „Schlange“ – diese Schlange hat eine besondere Bedeutung: hier wird eine Rodelbahn dargestellt. Es ist ja unser Ziel, möglichst viele Details einzubauen, die sonst nicht unbedingt auf Modellbahnanlagen zu sehen sind.

An kleine und kleinste Details muss man denken… z.B. hier der Bau einer kleinen Brücke über einen Bach, der in den See fliesst.


Und wie macht man nun „richtiges“ Wasser? Louis und Felix tüftelten lange mit verschiedensten Materialien. Am Schluss gab es eine ganz einfache Lösung: Heissleim wird mit der Leimpistole aufgetragen…

 

Eine Gesamtübersicht des Bachs und eine Ausschnittvergrösserung!

Beim folgenden Bild (Ausschnittvergrösserung) stellt man erst fest, dass die Spur N Figuren im Handel ohne Gesicht verkauft werden. Kunststück: sind sie im Massstab 1:160 nur ca. 11-12mm hoch!

Gebadet wird fleissig im kleinen See

Der Bauer lässt seine Kühe nicht unbeaufsichtigt weiden. Deshalb musste natürlich auch ein elektrischer Weidezaun aufgestellt werden. Eine „Nifeli-Arbeit“ für Felix.


Wie gross ist wohl der Brunnen? Hier ein Vergleich mit einem 5 Räppler!

Und noch ein weiteres Detail: die kleinen Figuren sind teilweise sehr schwierig auf dem Gelände anzuleimen. Felix hilft sich hier mit einer kleinen Spirale, die er aus Eisendraht gedreht hat. Damit können die Figuren gerade aufgerichtet und angeleimt werden.

Nun noch zu einigen Bildern vom Konkurshügel, dem Bauernhof und natürlich der Kirche. Louis ist ein Meister der Detaillierung!

Auch bei der Kirche sind viele Details vorhanden. Es fehlen nur die Grabinschriften (im Massstab 1:160)

Ein Brunnen darf natürlich nicht auf dem Friedhof fehlen. Bei dieser Konstruktion haben wir ein Kamin aus der Restenkiste verwendet…

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist IMG_20180607_201808-2-1024x768.jpg

Natürlich herrscht auch schon viel Verkehr auf der Hauptstrasse. Ein Wohnwagenfahrer, der die Strasse nicht kennt und deshalb ganz langsam fährt, nervt den Sportwagenfahrer, der wiederum zu einem gefährlichen Überholmanöver ansetzt. Hat er den Gegenverkehr nicht gesehen??

Man beachte im übrigen auch die seitlichen Strassenmarkierungspfähle…

…und so werden sie gemacht

Eine fast vollständige Übersicht des praktisch fertigen Moduls (aber wann wird ein Modul eigentlich fertig?)